Die Chirotherapie gehört zu den sogenannten manuellen Therapien, das sind Therapien, die durch manuelle Einwirkung auf die Wirbelsäule viele Beschwerden lindern oder völlig zu beseitigen helfen. Wirbelkörper, deren Gelenkverbindung zu den benachbarten Wirbelkörpern aus dem Gelenk heraus verschoben (luxiert, umgangssprachlich "ausgerenkt") sind, können die aus der Wirbelsäule austretenden Nervenbahnen erheblich beeinträchtigen. Dadurch entstehen mitunter stärkste Schmerzen in Armen oder Beinen, aber auch Kopfschmerzen, obwohl die Ursache in der Fehlstellung eines Wirbelkörpers in der Wirbelsäule liegt. Durch ganz gezielte Handgriffe werden bei der Chirotherapie aus ihrer ursprünglichen Lage verschobene Wirbelkörper wieder in ihre physiologische Position zurückgeschoben (repositioniert). Dadurch wird die Beeinträchtigung der Nervenbahnen beendet. Sind die betroffenen Nerven nicht dauerhaft geschädigt, klingen die Beschwerden allmählich wieder ab. Die Repositionierung von Langzeitluxationen muss häufig mehrfach vorgenommen werden und wird in der Anfangsphase nicht selten von muskelkaterähnlichen Beschwerden begleitet, die jedoch meist rasch wieder abklingen.

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Rechtlicher Hinweis: Alle in diesem Zusammenhang gemachten Angaben beruhen ausschließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung. Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, dass es sich bei den hier dargestellten Beratungsangeboten um nicht wissenschaftlich beziehungsweise schulmedizinisch anerkannte beziehungsweise bewiesene Verfahren handelt. Deren Wirksamkeit ist weder wissenschaftlich noch schulmedizinisch bewiesen.



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